Tierische Weltrekordhalter

Nummer 3

 

Heute: Der Gepard - ein echter Sprinter

 

Der Gepard ist das schnellste Landtier der Welt. Das zur Familie der Katzen gehörende Raubtier lebt in Afrika. Er wird bis zu 112 km/h schnell und beschleunigt von 0 auf 100 in vier Sekunden, und das ist Porsche-Niveau. Allerdings geht das nicht lange, denn schon nach wenigen 100 Metern geht ihm die Puste aus. Übrigens: Der schnellste Mensch der Welt ist Usain Bolt, aber nun wieder zurück zu Gepard. Sein Fell ist goldgelb, wobei die Bauchseite meist deutlich heller ist. Sein Fell ist mit schwarzen Flecken übersät, die deutlich kleiner sind als die eines Leoparden. Sein Kopf ist klein und rund, der Schwanz lang. Die Pfoten tragen dicke, schuppige Sohlen, und die Krallen sind nur bedingt einziehbar. Er ist so schnell aufgrund seines Körperbaus. Er besitzt eine Kopf-Rumpf-Länge von 150 cm und dazu kommen 70 cm Schwanz. Seine Schulterhöhe beträgt 80 cm. Trotz dieser Größe wiegt er nur 60 Kilogramm. Es gibt nur zwei Unterarten und zwar den Asiatischen und den Afrikanischen Gepard. Der Gepard war vor langer Zeit über fast ganz Afrika mit Ausnahme der zentralafrikanischen Waldgebiete verbreitet und außerdem waren Vorderasien, die indische Halbinsel und Teile Zentralasiens besiedelt. Heute ist er fast nur noch in Afrika südlich der Sahara anzutreffen. In Asien gibt es winzige Restbestände, die kurz vor der Ausrottung stehen. Sie bevorzugen hügelige und mit hohem Gras bewachsene Orte als Aussichtspunkte. Es leben noch ca. 7500 Tiere in freier Wildbahn und auf der Artenschutzliste steht er unter „gefährdet“. Er ist tagaktiv und frisst fast nur Gazellen und Böckchen.