Andorra

Hier ist ein weiterer Teil der Europareise, diesmal ist es zwar wieder ein Land, dafür aber ein sehr kleines. Erstmal gibt es eine Tabelle, dann geht es auch schon los mit Andorra.

 

Hauptstadt

Andorra la Vella

Amtssprache

Katalanisch

Regierungschef

Xavier Espot Zamora

Fläche

486 km²

Einwohner

77000

 

Andorra ist ein Zwergstaat in einem Hochtal in den Pyrenäen, welche im Süden Frankreichs liegen. Da Andorra in den Bergen liegt, ist der niedrigste Punkt ganze 840 Meter hoch. Der wichtigste Fluss des Landes ist die Valira, sie liefert große Teile der Energie.

 

Andorra hat eine sehr reiche Flora, es sind über 1100 Arten nachgewiesen. Das liegt an den unterschiedlichen Höhenstufen, es gibt Eichen- und Tannenwälder und sogar Heideland. Oberhalb der Baumgrenze breiten sich alpine Matten aus.

 

Die Fauna ist der deutschen Fauna sehr ähnlich: Es gibt Igel, Maulwürfe, Eichhörnchen, Vögel, Füchse, Dachse, Hasen und Wildschweine. Wie in Deutschland werden diese Tiere gejagt.  In den höheren Gebirgslagen gibt es jedoch Gämse, Auerhähne, Mufflons, Murmeltiere, Steinadler und Geier.

 

In Andorra gibt es ein 4247 Hektar großes UNESCO-Naturschutzgebiet. In die Liste wurde das Gebiet als Kulturlandschaft aufgenommen. Außerdem gibt es zwei Naturparks, die beide knapp über tausend Hektar groß sind.

 

Andorras Amtssprache ist zwar katalanisch, jedoch geben nur 38 Prozent der Bevölkerung katalanisch als ihre Muttersprache an. Ähnlich viele geben bei dieser Umfrage spanisch an.

 

Die frühesten Funde menschlichen Lebens in Andorra wurden schon in der Eiszeit gemacht.  Das Leben dort wurde so früh aber wenig erwähnt. Unter Augustus wurden die Pyrenäen zum Imperium Romanum. Die Gemeinden Andorras wurden 839 zum ersten Mal erwähnt. 1278 war das Ende eines Konfliktes zwischen den zwei Parteien Urgell und Caboet. Sie unterschrieben einen Vertrag der beiden gleich viel Herrschaft gab. 1419 wurde eine Art Ur-Parlament geschaffen, welches vom heutigen General de les Valls abgelöst wurde. Die Französische Revolution führte zur Nichtanerkennung des Kofürstentums, was zum Beispiel die Kontrolle über Handel und die Steuerfreiheit einschränkte. Napoleon stellte den Status wieder her. Später modernisierte sich das Land zusehend. Sie bauten Straßen und noch viel mehr. Die Volljährigkeit wurde aber erst mit 27 Jahren erreicht. Im zweiten Weltkrieg bewahrte Andorra Neutralität. Heute ist Andorra Mitglied in der europäischen Währungsunion, in der UN, in der OSZE, im Europarat, aber komischerweise nicht in der EU.

 

Andorra besitzt kein Militär, die Verteidigung ist Aufgabe von Spanien und Frankreich. Außerdem hat Andorra keine eigene Währung.

 

Helena, 6b