Der Sperling

Der Sperling (Spatz) ist wohl einer der bekanntesten Singvögel weltweit. Er ist 11-15 cm groß und kann 2 bis 3 Jahre alt werden. Ein erwachsener Haussperling ist ca. 20-30 Gramm schwer.

Der Sperling besitzt ein braunweißes Gefieder. Männchen sind wie so oft auffälliger als die Weibchen. Während das Weibchen überwiegend ein schlichtes Graubraun trägt, hat das Männchen weiße Wangen, einen graubraun eingefassten Scheitel und einen schwarzen Latz.

Der Spatz ernährt sich vegetarisch, mit einer Vorliebe für Körner und Samen. Allerdings hat er sich in der Stadt zu einem Allesfresser entwickelt. Seine Jungen ernährt er in den ersten Tagen fast ausschließlich von Fleisch. Er ist kein Zugvogel.

Den Winter verbringen die kleinen Vögel alle gemeinsam. Sie tschilpen und baden gemeinsam im Sand. Denn die Gefiederpflege darf natürlich nicht zu kurz kommen. Man kann schon das eine oder andere Männchen sehen, das sich auf die Suche nach einem geeigneten Nistplatz macht. Bald wird es Frühling. Spatzen sind Höhlenbrüter. Das heißt sie bevorzugen kleine Nischen. Da Sperlinge in Kolonien leben, brühten sie gerne in der Nähe anderer Artgenossen. Die Paarungszeit ist von April bis August. Sperlinge paaren sich in dieser Zeit mehrmals. Das Weibchen legt 4-6 weiße Eier, diese sind mit dunklen Flecken versehen. 14 Tage werden die Eier in dem gut gepolsterten Nest ausgebrütet.

Doch was ist, wenn der Spatz keinen Nistplatz findet?

Was, wenn es nirgendwo etwas zu holen gibt?

Muss er sich dann mit Plastik und einem Gartenzaun begnügen?

Der Bestand an Sperlingen geht immer weiter zurück. Reichen die natürlichen Feinde Greifvogel, Katze und Marder denn nicht? Müssen ihm die modernen Bauwerke denn auch noch das Leben zur Hölle machen?                          Was sollen wir tun?

Man kann Nistkästen aufhängen, Körnerreiche Pflanzen anpflanzen und Stellen für Sandbäder freihalten.

All dies würde ihm helfen. Kleinigkeiten eben – für jeden machbar!

 

 

Eure Sarah, 6b