Der Zwergpinguin

Der Zwergpinguin ist die kleinste Art der Pinguine. Sie werden 35-40 cm groß und werden etwa ein Kilogramm schwer und ihre Lebenserwartung sind 7 Jahre. Momentan gibt es etwa 1,2 Millionen Zwergpinguine auf der Welt. Ihr Hauptverbreitungsgebiet ist Neuseeland. Sie ernähren sich hauptsächlich von Fischen, Tintenfischen und kleineren Krebstieren. Dafür machen sie ausgedehnte Tauchzüge die aber nicht so weit entfernt der Brutkolonien stattfinden. Sie können bis zu 70 Meter tief tauchen und erreichen dabei Schwimmgeschwindigkeit von 7km/h. Die Zwergpinguine leben das ganze Jahr in großen Kolonien. Sie nisten Felsspalten, unter Baumwurzeln oder in Erdlöchern. In Neuseeland sind zahlreiche Nistkästen installiert, die von den Pinguinen als Brutstätte verwendet werden. Die Brutzeit ist von Mai bis März. Aus zwei gelegten Eiern schlüpfen nach 33 bis 39 Tagen Brutzeit die Küken. Zu den wichtigsten Feinden des Zwergpinguins zählen der Australische Seelöwe, der Neuseeländische Seelöwe sowie der Neuseeländische Seebär und die in den dortigen Gewässern vorkommenden Haie. Seit Anfang 2018 sind mehrere Tausend Zwergpinguine hauptsächlich an der Ostküste Neuseelands, u.a. in der Bay of Plenty- Bucht, meistens bereits tot angeschwemmt worden. Forscher sehen die Auswirkungen von dem Wetterereignis La Nina als mögliche Todesursache. Laut einem Pinguin-Experten gab es in Neuseeland zuletzt 1998 ein derartiges Massensterben. Obwohl die Art von menschlich ausgehenden Gefahren insgesamt nicht gefährdet ist, sind Kolonien in Gebieten mit intensiverer menschlicher Aktivität von Verschmutzung und verwilderten Haustieren bedroht.

 

Quelle: Wikipedia