Nachtmahr

 

 

Nach der Feier war ich sehr niedergeschlagen. Ich fühlte mich erschöpft und müde. Ich rang nach Luft, da meine Kehle im Laufe der Nacht immer mehr ausgetrocknet war. Kalt und düster war diese Nacht.

 

Bevor ich ins Bett gehen wollte, trank ich ein Glas Wasser und nahm eine Tablette zu mir. Und dann fing es schon an: Alles drehte sich, ich konnte mich kaum auf den Beinen halten und fiel halb bewusstlos ins Bett.

 

Ein fieses Kichern unterbrach die Ruhe der Nacht. Ich wusste nicht, ob ich das alles jetzt träumte, oder ob etwas Böses im Anmarsch war. Noch ein lautes Lachen drang an meine Ohren. "Hilfe!" schrie ich "Was ist hier los?!"

 

Doch keine Antwort, nur ein lautes Lachen. Als es dann wieder ruhig wurde, dachte ich, es wäre vorbei. Doch dann sah ich die leeren Augen eines Wesens (oder war es ein Dämon? Wollte er mich bestrafen?) Ich hatte eine höllische Angst. Ich weinte und war innerlich ganz leer. Doch das war nicht das einzige, was mich heute Nacht noch verfolgen sollte.

 

Auf einmal sah ich eine riesige Gestallt auf mich zukommen, "Oh, ein Pferd!“ Für eine Sekunde hatte ich Hoffnung, bis ich die leeren Augen des Pferdes sah. Ich erschrak ein zweites Mal. Noch nie in meinem Leben hatte ich so eine schreckliche Angst gehabt und mir liefen Tränen förmlich in Strömen das Gesicht herunter. Ich dachte, das wäre mein Ende und ich werde in die Hölle geschickt. "Lasst mich in Frieden!", rief ich und rief ich und rief ich-

 

Bis ich die Glocken hörte und schweißgebadet kopfüber am Ende des Bettes aufwachte. 

 

 

 

Jasmin Knödgen, Q1

 

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