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Teodors Weihnachtsfest

Vor langer Zeit in einer Stadt wie dieser gab es eine Familie die in einem großen Haus lebten.
Das älteste Mitglied war Opa Teodor.
Seine Tochter hieß Milen.
Milens Mann hieß Frederik und lebte auch zusammen mit seinen Eltern hier.
Die zwei jüngsten Mitglieder waren Milli und Ole.
Unsere Geschichte beginnt im Sommer.
Opa Teodor ging, auf seinen Stock gestützt den Flur entlang in sein Zimmer.
Dort war gerade Milen am saubermachen.
Er wechselte mit ihr kein Wort sondern setzte sich auf sein Bett und schaute ins Lehre.
Wie immer.
Seine Tochter Milen wusste, dass er nicht mit sich reden ließ, ging aus dem Zimmer raus und schloss hinter sich die Tür.
Als sie die Tür schloss kam ein leiser Seufzer von Opa Teodor.
Er stand auf und setzt ich auf den Stuhl vor dem Tisch und schaute traurig aus dem Fenster hinaus.
Währenddessen bewegte er langsam seine Finger auf Tisch so, dass es aussah als ob der Tisch ein Klavier wäre.
Dies ging so schon sehr lange.
Ein paar Monate später sah man um das Haus eine weiße Schneelandschaft.
Das Haus war festlich geschmückt und man sah dass es ein paar Tage vor Weihnachten war.
Milen öffnete Opa Teodors Zimmertür und sah dass er wieder Mal vor dem Fenster saß und seine Finger traurig auf dem Tisch langsam bewegte.
Sie sagte nichts und schloss leise mit gesenktem Kopf die Tür.
Einen Tag später ging sie wieder in Opa Teodors Zimmer um hier sauber zu machen.
Als erstes riss Sie die Vorhänge vor dem Fenster auf damit das Sonnenlicht hinein strömte.
Doch plötzlich entdeckte sie hinter dem Vorhang mehrere alte Papiere.
Darauf sah sie Opa Teodor als Kind am Klavier sitzen.
Neben ihm saß eine ca. 40 jährige Frau.
Seine Mutter.
Zusammen spielten die beiden Klavier.
Milen rannte sofort aus dem Zimmer raus.
Einen Tag später.
Heiligabend.
Die ganze Familie saß im Wohnzimmer zusammen.
Alle außer Opa Teodor.
Er saß in seinem Zimmer und blickte traurig aus dem Fenster.
Plötzlich schob jemand einen Zettel mit einem Bild von ihm und seiner Mutter am Klavier unter der Tür hindurch.
Er hob den Zettel auf und öffnete die Tür.
Auf dem Flur war niemand doch auf dem Boden waren mehrere Zettel verteilt die die ganzen Jahre hinter seinem Vorhang lagen.
Auf einigen war ein von ihm verfasstes Lied mit dem Namen ,,Für meine Mutter‘‘.
Er hob die Zettel auf und diese führten ihn ins Wohnzimmer.
Als er die Tür öffnete stand in der Mitte ein Klavier aus schwarzem Holz.
Daneben saßen alle andere Familienmitglieder.
Milli mit einer Geige, Ole an einer Trompete, Frederik an einer Gitarre und seine Eltern an zwei Flöten.
Seine Tochter Milen stand vor dem Klavier und nickte ihm zu.
Langsam ging er zum Klavier, setzte sich hin, stellte den Liedtext auf und begann zu spielen.
Alle andere Familienmitglieder stimmten mit ihren Instrumenten ein.
Plötzlich erinnerte sich Opa Teodor daran wie er zusammen mit seiner Mutter in seiner Kindheit gespielt hatte.
Ein Gefühl voller Glück.
Er sah sie vor sich und ihm war ganz warm ums Herz.
Seine Tochter Milen lehnte sich an das Klavier und sah ihm zu.
So glücklich wie jetzt hatte sie ihn noch nie gesehen.
Oh du fröhliche!

Von Phil aus der 6B

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